Mittwoch, 4. Dezember 2019

Nebelgrau / MMM

Der letzte MMM in diesem Jahr, das will ich auf gar keinen Fall verpassen!

Heute zeige ich mein neues Kleid in uni grau. Klingt nicht sehr aufregend, mag sein. Ein schönes Kleid ist es dennoch geworden und es fügt sich gut in meine Büro-Garderobe ein. 




Der Schnitt ist von Vogue und mich reizten besonders die langen Abnäher.



Für die Jacke hat mein Stoff nicht mehr gereicht, aber aus dem gleichen Material habe ich bereits eine Kurzjacke (wer hier regelmäßig liest wird die Jacke erkennen ;-) 




 Die roten Handschuhe sind nicht alltagstauglich, aber fürs Fotoshooting war es eine witzige und wärmende Ergänzung. Die Fotos haben diesmal alle einen Vintage-Filter übergebügelt bekommen, damit das Bild noch runder wird.



Den grauen Stoff hatte ich schon zu Beginn des Jahres gekauft, nun ist der letzte Rest aufgebraucht. 

Der Vogue Schnitt nähte sich wie gewohnt sehr gut. Ich nähte Größe 12 mit etwas Zugabe um die Hüfte und wie immer mit 1,5 cm Kürzung im Oberteil und 4 cm Verlängerung beim Rockteil.

Den Schnitt werde ich mit Sicherheit nochmal nähen und dann hoffentlich auch die Jacke dazu. Jetzt stehen aber erstmal die Weihnachtskleider auf dem Programm. 

.... und heute abend ein Bummel durch die MMM Galerie.


Vielen lieben Dank an das Team vom MMM für die perfeke Organisation über das gesamte Jahr. 
Ihr seid echt klasse! 


Sonntag, 1. Dezember 2019

Umdisponiert / WKSA Teil 2

Heute ruft uns Carola Nähkatze auf dem MMM Blog dazu auf, die Entscheidung für Schnitt und Stoff für das diesjährige Weihnachtsoutift kundzutun. 

Ich danke Euch für die vielen hilfreichen Kommentare in der letzten Woche und die nachdrückliche Aufforderung unbedingt in den Stoffladen zu gehen ;-) um mir Inspiration zu holen.
Es hat geklappt!

In der letzten Woche trug eine Kollegin ein tolles grünes Kleid und sie warf neben der Farbe auch einen möglichen Fellbesatz an den Ärmeln in die Diskussion für ein schönes Weihnachtsoutift - da hatte ich den bislang fehlenden Funken für mein Weihnachtskleid. 

Im Stoffladen suchte ich lange nach einem schönen dunkelgrünen Wollstoff und fand dazu einen seidigen Webpelz in schönen Rehtönen. 


Damit kann ich mir mein Weihnachtskleid sehr gut vorstellen. Beim Schnitt muss ich nochmal durch mein Archiv gehen, aus der Galerie der letzten Woche kommt dafür keiner der Schnitte in Frage.
Ich brauche ein schmales Kleid mit nicht zu auffälligen Schnittlinien. Ärmel und Saum bekommen eine Pelzkante dazu will ich ein separates Kragenteil aus dem Webpelz nähen. 

Nächstes Wochenende will ich den Zuschnitt erledigen.

Bis dahin habe ich vielleicht schon das Sixties Kleid fertig. 



Auf dem MMM Blog versammeln sich die anderen Weihnachtskleid-Näherinnen. Da werde ich gleich mal stöbern gehen. 

Vielen Dank an das Team vom MMM für die perfekte Organisation! 

Sonntag, 24. November 2019

WKSA 2019 / 1. Treffen

Was für eine Freude, dass uns das Team vom MeMadeMittwoch auch in diesem Jahr zum Weihnachtstkleid Sew Along einlädt!

Beim heutigen Treffen geht es um erste Pläne und um Rückschau. 

die Rückschau ist einfach, in den letzten Jahren habe ich immer am WKSA teilgenommen und die Kleider der letzten beiden Jahre werden gern getragen. 

In 2017 nähte ich aus dunkelrotem Wollstoff dieses Kleid: 


und in 2018 ein schmales Kleid mit kleiner Jacke in petrol. 



Für das kommende Weihnachtskleid bin ich noch sehr ratlos. Kein Schnitt springt mich an, kein Stoff ruft laut hier, hier ich will das Weihnachtskleid werden. 

Für Heiligabend und den ersten Feiertag hätte ich es gern festlich, am zweiten Feiertag ist Bequemlichkeit angesagt. 

Meine Schnittmuster-Schau hat folgende mögliche Kandidaten gebracht:







Mein Stofflager gibt nicht viel Auswahl her, die Wollstoffe sind entweder eher dünn und gut für Frühling/Sommer oder in der Menge etwas knapp....

 rostrot und blau für das 60er Jahre Kleid - hier habe ich schon vor Monaten ein Probemodell genäht und den Schnitt angepasst. 
2,50 m petrolfarbener leichter Wollstoff eignen sich für das Kleid mit schwindendem langen Rock oder das schmale Kleid mit Drapierung im Oberteil. Will ich schon wieder petrol - wie im letzten Jahr?


Die Seitenstreifen bei diesem Modell kann ich nutzen um den Rest vom roten Wollstoff gut unterzubringen, aber ist das festlich genug? 

Also ihr seht, ich brauche noch Inspiration oder aber einen Besuch im Stoffladen! 

Dann werde ich mal schauen, was die anderen Mädels so vorhaben, vielleicht gibt es dort die zündende Idee. 

Mittwoch, 6. November 2019

Im Doppelpack / MMM


Wie schön, dass wir auch heute wieder die gut gelaunten und gut gekleideten Damen in der gesamten Republik auf dem MMM Laufsteg bewundern können! 

Ich zeige heute gleich zwei herbsttaugliche Jacken nach dem Schnitt Jerika - genäht am langen Feiertagswochenende um den 3. Oktober. 


 Meine Freundin aus München hat uns besucht und neben langen Strandspaziergängen haben wir 
uns Zeit für Nähprojekte genommen. 


 Eine reisetaugliche Jacke die gut zu Jeans aber auch zu Bürohosen passt, war das Nähziel meiner Freundin. Wir haben meinen Schnittmusterfundus durchforstet ... schließlich fiel die Entscheidung für den Schnitt Jerika von Prülla. Der Schnitt ist für Softshell konzipiert und passte damit sehr gut zum leicht dehnbaren Jaquard, den meine Freundin mitbrachte.

Kurzerhand habe ich geschaut, ob ich auch einen passenden Stoff im Lager habe um den gleichen Schnitt in ähnlicher Farbe zu nähen (dann ist es viel einfacher wenn zwei Leute die gleiche Maschine nutzen). Ich fand einen Wollstoff mit Struktur, nicht dehnbar aber gut für eine Jacke geeignet.
 

Die Jacke meiner Freundin harmoniert mit Rollkoffer und sonstigen üblichen Reiseutensilien: perfekte Reisejacke, unkompliziert und chic. Der Kragen wärmt den Hals auch auf zugigen Flughäfen, die Druckknöpfe geben eine elegante Note.

 

Meine Jacke ist sportlicher. Große Knöpfe, robuster Wollmisch-Stoff, geteilter Rücken statt Rückenabnäher wie bei meiner Freundin. Dafür habe ich meiner Jacke ein Futter verpasst, der kratzige Stoff machte es nötig.



Den Schnitt Jerika habe ich schon einmal genäht, aus Softshell - was für ein Unterschied:


Stoffverbrauch je 1,30 m für Oberstoff und Futter. Außerdem hat meine Freudin 3 Meter von meinen Lagerstoffen (Seide und Jersey) mitgenommen, die bei ihr eindeutig besser aufgehoben sind.
Das Wochenende war also nicht nur ein Erfolg für die Nähprojekte sondern auch für die Stoffdiät ;-)


Heute Abend werde ich in aller Ruhe durch die MMM Galerie bummeln, hach was freue ich mich darauf! 
Lieben Dank an die Damen vom MMM für die immer wieder perfekte Organisation!

Meine eigene Orga versagt ab und an:
ich habe zwei Karten für die Elbphilharmonie abzugeben!
Mittwoche, 20.11.2019, großer Saal
Ural Philharmonic Orchestra spielt Werke von Rachmaninow
Preis je Karte: 50 EUR / Etage 16, Bereich V, Reihe 1

Wer Intersse hat, bitte melden!

Dienstag, 15. Oktober 2019

Höhenflug / Update Stoffdiät 2019

Es wird Zeit für ein Update zur Stoffdiät 2019. 

50 Meter Stoffabbau sind das Ziel, es geht in kleinen Schritten voran...in kleinen Schritten, jedoch mit schönen Nähprojekten.




Hier kommen die harten Zahlen:


-6,10 m vernäht im September
-12,05 m vernäht im August
+13,00 m gekauft in August + September
-3,30 m entsorgt im August + September
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-7,45 m Stoffabbau im August + September
-29,65 Stoffabbau Jan. - Juli 2019
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-37,10 m Stoffabbau Jan. - Sept. 2019

Auf mein Ziel von 50 Metern Stoffabbau fehlen also noch 12,90 m, macht 4,30 m je Monat.
Es wird knapp, könnte aber klappen.
 

Zu den realisierten Projekten im August/September zählen

  • Patchworkdecke mit Kissen für meine Mutter
  • das grau-rote Kleid
  • eine Strickjacke (noch keine Fotos)
  • und eine Patchworkdecke + Kissen für das Baby eines Kollegen

Jetzt aber endlich zum Thema Höhenflug:
die fertige Patchworkdecke für das Baby des Kollegen wollten wir martim in Szene setzen. Das passt auch zum Farbkonzept aus grau, blau und einigen bunten Einschläge in gelb und lila. Mein Kollege brachte Kleidungsstücke aus der Familie, die ich in der Decke berücksichtigen sollte - lila und gelb waren etwas heikel, am Ende hat sich dann doch alles gut gefügt und wurde mit Stücken aus meinem Bestand und kleinen Neukäufen aufgefüllt. 



Am Strand war es windig mit kräfitgen Windböen ab und an - tja und da setzte die Decke dann zum Höhenflug an  und es sind schöne Fotos entstanden!







Was für ein Spaß!

Nun bin ich auf Eure Berichte gespannt! Wie läuft es mit der Stoffdiät? Ist das Jahresziel in greifbarer Nähe? Ich freue mich auf Eure Beiträge und Kommentare. 

Die Linkliste ist 14 Tage geöffnet:
You are invited to the Inlinkz link party!
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Mittwoch, 2. Oktober 2019

Die Geometrie des Futterkleides / MMM


Wie schön, dass uns das Team vom MMM auch heute wieder diese tolle Plattform zur Verfügung stellt und wir auf dem spannendsten Laufsteg der Repubik flanieren können. Vielen Dank Ihr Lieben!

 
Mein neues Kleid entstand nach dem Schnitt Butterick 6480 mit interessanter Linienführung.



Damit die Linien gut zur Geltung kommen (und die Mühe beim Nähen auch sichtbar wird) gibt es wieder Colour-Blocking. Vom roten Wollstoff lag noch 1 Meter Rest in der Stoffkiste und die Farbe passt so gut zu dem hellen grau des zweiten Wollstoffes. 

Das Probemodell saß noch nicht so richtig, aber mit etwas Änderungen hier und da, konnte ich den Zuschnitt in Angriff nehmen. Nur die Ärmel können in doppelter Stofflage zugeschnitten werden, alle anderen Teile sind asymmetrisch und müssen einzeln zugeschnitten werden. Das dauert fast so lange wie das gesamte Nähen. 



Der Schnitt sieht eine Belegverarbeitung für den Auschnitt vor und kein Futterkleid. Pfff - meine Kleider bekommen immer ein Futter, also nähte ich beherzt aus schönem Viskosestoffe in Futterkleid und verstürzte alles wie bewährt am Halsausschnitt und den Ärmeln.

Beim drehen und wenden des fertiges Stückes vor dem Spiegel wurde mir dann klar, warum das Schnittmuster kein Futter vorsieht. Es ist kompliziert, wenn man es richtig machen will. 

Die Geometrie des Futterkleides:
Beim Oberkleid ist die schöne Seite des Stoffes außen, beim Futterkleid die schöne Seite des Stoffes innen, die beiden linken Seiten von Ober- und Futterkleid schauen sich im innern an. Wenn Ober- und Futterkleid gleich zugeschnitten udn genäht werden, sind die asymmetrischen Linien spiegelverkehrt. 
Hier kann man erkennen, dass die geschwungenen Linien sich kreuzen, weil sich das Futter leicht durchdrückt. 

Der Effekt ist jetzt nicht mega-auffällig, aber vorhanden und ärgert mich ein wenig. Ich werde den Schnitt nochmal nähen und dass Futterkleid dann korrekt gespiegelt nähen. 


Die Regentropfen auf dem Kleid zeigen, dass der große Schirm kein Schnickschnack sondern pure Notwendig beim Fotoshooting war. 

Vom Futterkleid-dilemma abgesehen finde ich das Kleid gelungen und ich mag die dynamische Linienführung. 


Den hellgrauen Stoff habe ich bereits beim marineblauen Karokleid verarbeitet, dem ich auch eine kleine Jacke spendiert habe. Die Jacke passt auch hier ganz hervorragend. 


und so fühlte sich das Fotoshooting mit 13 Grad und Regen aus allen Richtungen an....



Damit ist klar, der Sommer ist endgültig gegangen ....


....... hallo Herbst!


Ich freue mich heute abend auf den Bummel durch die MMM Galerie, es gibt immer soviel zu entdecken.

Montag, 23. September 2019

Gut sortiert

Mein neues Nähzimmer nimmt immer mehr Gestalt an und ich hoffe bis Ende des Jahres habe ich alles so, wie ich es mir vorstellen.


Zwar läuft auch schon ab und an die Nähmaschine am Wochenende, oft wird jedoch auch noch gewerkelt im Haus oder für das Nähzimmer. 

In der Garage fand ich ein altes Brett, im Baumarkt für kleines Geld Rundstäbe von 6 mm Durchmesser und in der Werkzeugkiste vom Herzblatt zwei Aufhänger für Bilder. 
 

Es konnte also los gehen:
Brett zusägen auf 60 cm Länge (bei ca. 15 cm Breite)
Rasterlinien im Abstand von 3 cm hoch und breit aufzeichenen
Löcher bohren
Rundstäbe in kleine Stücken zu je 8 cm sägen
Sägekanten der Stäbchen kurz abschleifen
Brett und Kanten abschleifen und mit Holzwachs einreiben
Auf der Rückseite zwei Bilderaufhänger anschrauben
die Rundstäbchen mit dem Gummihammer einklopfen
zwei kleine Schrauben in die Wand dübeln 
den neuen Garnrollenhalter aufhängen und bestücken




Den Verbrauch an Rundstäben hatte ich unterschätzt. Auf mein  Brett passen 4 x 18 = 72 Steckplätze, meine Rundstäbe reichten nur für 50 Stück. 



Bei nächster Gelegenheit wird der Garnrollenhalter weiter aufgestockt und dann finden auch wirklich alle bisher umherstreunenden Nähgarnrollen einen würdigen Platz. 

Angebracht ist der Garnrollenhalter unter meinem richtig edlen Brett für die Overlock-Garnrollen. Das große Teil hat mir mein Bruder vor einigen Jahren gebaut und da sitzt alles ganz ganz akkurat.


Mein Garnrollenhalter hat noch einige Macken - so wie auch meine ersten sebstgenähten Röcke damals noch einige Macken hatten.

Der Freude beim Nutzen tut das keinen Abbruch. 
Jetzt ist mehr Platz auf dem Nähtisch - und Nähprojekte finden besser Platz ;-) so wie hier eine Patchworkdecke. 
... es steht aber auch noch ein neuer Bügeltisch auf der Heimwerkerliste...


Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart!