Montag, 12. Januar 2015

Shirts Teil 1

Nach den vielen Blusen die ich im letzten Jahr genäht habe, war mir im Weihnachtsurlaub nach Shirts. 

Der erste Schwung Shirts sollte zur Jeans passen und auch ohne Blazer oder Strickjacke tragbar sein. 


Das blaue Shirt mit Zackenmuster hat einen Schalkragen und 3/4 Ärmel....


das rot-fuchsia gestreife Shirt ist aus einem wenig dehnbaren Strickstoff mit doubleface-Optik.  Für den Rollkragen und einen Ärmel habe ich die großgeringelte Stoffseite genutzt, der Rest ist aus der klein geringelten Stoffseite. Damit die nötige Brustweite den Rollkragen nicht zu halsfern werden lässt, habe ich kleine Fältchen gelegt.


Das dritte Shirt im Bunde hat einen lockeren Rollkragen und ist aus dem etwas festeren Rib-Stretchjersey-Jersey von Stoff und Stil in der schönen Farbe cerise. Ich hätte es besser nochmal bügeln sollen ....


Die Shirts nähe ich mit der Overlock. Bis auf die Säume, dafür nutze ich den 3fach Zickzackstich der normalen Nähmaschine. Dder Saum wird vor dem Nähen mit 5er Normalstich geheftet, damit sich nichts verzieht. Auch den Kragen hefte ich vor der endgültigen Naht an, damit gelingt mir die Kragennaht besser, als nur mit feststecken. 

Kommentare:

  1. Na da warst du ja fleißig! Ob du mir bitte mal verraten kannst, wie du diesen Schalkragen zuschneidest?! Und den nähst du doch dann an einen runden Halsausschnitt?????

    Gruß Marion

    AntwortenLöschen
  2. Mein Liebligsshirt ist das Erste, der 3/4 Arm und der lockere Ausschnitt unterstützt die Proportionen sehr schön. tolles Teil!

    AntwortenLöschen
  3. Tolle Shirts hast du dir da
    genäht.

    Lg Andrea

    AntwortenLöschen
  4. Schicke Shirts!!! Der Zackenstoff ist toll. Na dann kann der Winter ja kommen! Vielen Dank für den Tipp mit dem Dreifachzickzack - das probiere ich demnächst mal aus.
    Liebe Grüsse und eine hübsche Woche, Sylvie

    AntwortenLöschen
  5. Hübsche Basic-Shirts braucht man immer mal wieder und klar, das geht um einiges flotter, als eine Bluse, :).
    Ich finde immer sehr interessant, dass Säume bei Jerseystücken vom einem mit diesem, vom anderen mit jenem Stich versäubert werden. Mein Fazit ist, dass vieles geht und auch ich variire mittlerweile.
    LG von Susanne

    AntwortenLöschen
  6. Der Rib Jersey von Stoff und Stil sieht zehn Minuten nach dem Bügeln wieder aus wie vorher, ich habe ein Kleid aus dem Stoff und aufgegeben. Das Shirt aus dem blauen Zackenstoff wäre wohl mein Favorit, der Kragen fällt auch so wunderschön.
    Viele Grüße
    Sylvia

    AntwortenLöschen
  7. Toll! Selbst T-Shirt-Basics nähen zu können finde ich großartig, irgendwie macht einen das modetechnisch sehr unabhängig...Bei mir wird Jersey nur leider immer irgendwie lummelig beim Nähen mit meiner Nähmaschine, das muss ich mal richtig ausprobieren. Die Idee mit den Fältchen finde ich sehr gut, das werde ich mir merken!

    Liebe Grüße,
    Stefanie

    AntwortenLöschen
  8. Super. Davon träume ich: ganz normale, tragbare, dringend benötigte Sachen selbst nähen. Großes Ziel für 2015: Keine Spektakel, sondern Kleiderschranknormalbestand. Bei Dir kann man sich anschauen, wie es geht! Welche Schnittmuster hast Du genommen? Oder ist das selbst gebaut? Und wie schneidet man so einen tollen Schalkragen zu??

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Dir! Bei diesen Shirts hat jedes ein anders Schnittmuster. Das blaue Shirt ist nach einem Burda Schnitt aus 2013, das rot geringelte nach Wangerooge von Farbenmix und das cerise Shirt nach Ottobre Grundschnitt WS 303 oder 301. Die Stoffe waren alle anders dehnbar, daher die unterschiedlichen Schnitte. Der Schalkragen stammt von einem Butterick- Schnitt und lässt sich an verschiedenen Halsweiten anpassen. Der Kragen wird doppelt zugeschnitten und dann an der breiten Kante zusammengenäht... ist ein richtiger Stoff-Fresser ;-) LG Kuestensocke

      Löschen
  9. Das blaue Shirt ist eindeutig mein Favorit. Vielen Dank für die Idee mit dem 5er-Heftstich.
    Grüßle Bellana

    AntwortenLöschen
  10. Klasse. Wunderbar.
    Das ist ja wirklich ein ein größerer Aufwand; für jedes Shirt einen anderen Schnitt. Inwiefern unterscheiden sich die Schnittteile? Und nach welchen Kriterien hast du den Stoffen "ihr" Schnittmuster gegeben?
    Schöner Gruß Mema

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Mema, es war kein großer Aufwand mit den unterschiedlichen Schnitten, alle lage schon kopiert in der Schnittmusterkiste. Der rote geringelte Stoff ist nur wenig dehnbar, daher habe ich den Schnitt Wangeroge gewählt, der Pulli sollte auch etwas lockerer sitzen und die Arme nicht zu eng sein. Der relativ feste Stoff von Stoff und Stil ist trozdem ziemlich dehnbarer, daher der Standard-Ottobre-Schnitt. Für das blaue Shirt wollte ich den Halsausschnitt kleiner und vor allem die Ärmel etwas schmaler, daher der Burda-Schnitt. Für dünne Stoffe gefällt mir im Moment der Burda-Schnitt ab besten (nachdem ich die überdimensionierte Armkugel abgeändert hatte), darum habe ich gleich noch einige Shirts mehr genäht, die zeige ich bald. LG Kuestensocke

    AntwortenLöschen